Chorgeschichte

Chorgeschichte

Im Sommer 1929 gründete Pastor Rüter, Pfarrer von Syburg und Hilfsprediger auf dem Höchsten, einen Posaunenchor. Aus dem damaligen Jungmännerverein fanden sich 15 begeisterte Blasanfänger:

Ludwig Brunst, Fritz Dräger, Hugo Fiene, Paul Fiene, Walter Fiene, Karl Flunkert, Karl Kleppe, Erich Mattukat, Fritz Rohrbeck, Karl Schneider, Fritz Sprave, Fritz Schwabe, Hans Werner und Arthur Wiesemann

Instrumente und Notenmaterial wurden zum Teil mit eigenen Mitteln, jedoch überwiegend durch Spenden beschafft. Die Frauenhilfe hat hier sehr geholfen.
Pastor Rüter übernahm die Leitung. Er war durch seine musikalischen Kenntnisse in der Lage, den Chor stimmlich richtig zusammenzustellen, da er selbst sogar im Kuhlo-Sextett mitgeblasen hatte.
Am Anfang war es kein einfaches Unternehmen, denn alle hatten vom „Tuten und Blasen“ keine Ahnung. Weihnachten 1929 war es dann soweit. Der Chor spielte im Gottesdienst. Für die Gemeinde war es noch kein Genuß. Doch es wurde weiter fleißig geübt, und bald konnte über den Gottesdienst hinaus zu den Anlässen geblasen werden, die bis auf den heutigen Tag das Gemeindeleben bereichern: Altengeburtstage, Ostern beim Auferstehungsgottesdienst auf dem Holzener Friedhof und am Ewigkeitssonntag auf den Friedhöfen in Holzen, Syburg und in Wellinghofen. Aber auch außerhalb der Gemeinde spielt der Chor, z. B. im Gefängnisgottesdienst oder im Westfalenpark beim ökumenischen Kurzgottesdienst. Zu einer der schönsten Aufgaben gehört das jährliche Adventsblasen (Currendeblasen)in der Gemeinde. Es wird oft unter schwierigen Wetterbedingungen durchgeführt.

Pastor Hermann Rüther